Apple MACintosh FAQ und Problemlösung

Hier fasse ich mal ein paar sehr Wichtige Infos zum Thema Apple Macintosh zusammen.
ich hoffe somit einige einige Fragen, die immer wieder auftauchen, beantwortet sein:

1. Warum kann ich das Archiv nicht entpacken:

Das Mac OSX standardmäßige Archivierungsprogramm kann nicht viel mehr, als ein „normales“ .zip Archiv öffnen. Sobald es mit einem Passwort versehen ist, geht nichts mehr.
Erstens mal an alle, die Archive packen: Macht keine Sonderzeichen (kein ä,ö,ü,ß,+,- auch kein Leerzeichen, etc…) in den Filenamen, und auch nicht in das Passwort. Auch wenn euch das „Sicher“ erscheint, viele Apps haben damit Probleme, das richtig entpacken zu können!
Verwendet wenn möglich keine „exotischen“ Formate, wie 7zip, .sitX, o.ä. Mit .zip oder.rar oder auch .sit(ohne X) ist, denke ich mal, alles abgedeckt, und es gibt keine Probleme.
Zum entpacken: Verwendet Software von Drittanbietern. Nur um einige zu erwähnen: BetterZip, Rucksack (Archiver), Stuffit Expander, UnrarX, The Unarchiver, MacPAR deLuxe, Split&Concat, Ajoiner….Wenn mal ein Split Archiv nach einem Passwort fragt, aber offensichtlich keins angegeben wurde, dann habt ihr höchstwahrscheinlich ein oder mehrere Parts nicht vollständig geladen, oder der Name des files stimmt nicht 100%-ig überein. (Kann passieren, wenn man verschiedene Browser verwendet, oder sogar wenn von verschiedenen Hostern geladen wurde. Dann kann es zu diesem „Problem“ mit den checksummen kommen – die stimmen dann nicht genau überein, und das Entpackprogramm verlangt fälschlicherweise ein Passwort, obwohl’s keins gibt). Dann ist es praktisch ein .sfv Checksummen file zu haben. Damit kann man die einzelnen parts prüfen, und ggf. ein defektes Teil neu laden.
Wenn kein .sfv verfügbar ist, mal alle Teile mit „Apfel – i“ auf die Größe checken. Jedes Teil, mit Ausnahme vom letzten, sollte genau gleich groß sein.
Übigens, beim Entpacken eines Split Archivs müssen alle Teile im selben Verzeichnis liegen. In der Regel nur Teil 1 (oder der Teil ohne Nummer) auf das Entpackprogramm ziehen, nicht alle auf einmal!Folgende Programme empfehle ich nicht zum Packen (erstellen) zu verwenden: Archiver / Rucksack (erstellt keine „sauberen“ .zip Archive!

 


2. Was ist dieses Little Snitch, und was hat es damit auf sich?

Little Snitch ist eine Firewall, die im Gegensatz zu „normalen“ Firewalls, ausgehende Verbindungen blockieren kann!
Dieses Programm ist unentbehrlich für diejenigen, die Serials aus der Sbox oder KCN Crew ständig verwenden.
Zum Eigenschutz: Damit der Entwickler nicht die Info bekommt, dass ihr eine „illegale“ Seriennummer verwendet. (Diese Info bekommt er sonst direkt mit euerer IP frei Haus zugestellt!)
Zum Schutz der Serials: Damit Serials auch weiterhin funktionieren, und nicht „blacklisted“ werden.

Man erstellt damit Regeln, welches Programm verbinden darf und welches nicht.
Den „lästigen“ Monitor kann man in den Einstellungen auf „Aus“ stellen. Nur den „Netzwerkfilter“ sollte man jedenfalls „An“ lassen, da sonst LS ausgeschaltet ist!
Desweiteren empfiehlt sich auch folgende Einstellung in den „Preferences“ (Einstellungen) von Little Snitch:
Unter dem Menüpunkt Alarm sollte man unbedingt ein häckchen machen bei: „Verbindungsalarm automatisch bestätigen“ und zwar so: Verbindungen verbieten nach ….. egal, sagen wir mal ca. 60 sekunden. Dann wird nur temporär beblockt, falls ihr in diesem Moment nicht grad vor dem Mac sitzt.

3. Was ist ein [k], [P], [SP], etc…

[k] oder [k’ed] bedeutet: „Crack„, bzw. „cracked“, also „ge-crackt“. Ein Programm wird im Code manipuliert. Meist, damit es entweder keine Registrierung mehr benötigt, oder es jede Art von Seriennummer akzeptiert.
[P] oder [SP] bedeutet Patch (bzw. Smart Patch). Ein Patch ist ein eigenständiges „Progrämmchen“, das die Codeänderung (zum [k]) macht. Patches funktionieren meist mit Drag & Drop (Programm auf den Patch ziehen). Smart Patches funktionieren teils auch mit späteren Updates. [SP] sind jedoch sehr sensibel. Sobald man diese auf einem nicht „Mac System“ (also kein HFS+ extended) entpackt, werden die Patches zerstört, und sie lassen sich nicht starten! Also [SP] immer auf einem Mac mit HFS+ Formatierung entpacken!
Beim patchen ist Wichtig, dass das zu patchende File am besten auf dem Desktop liegt. Dort solltet ihr nämlich alle Zugriffsrechte haben, und dem patchen steht nichts mehr im Wege. In einem „gelockten“ Image (.dmg) funktioniert das patchen nicht. Hin und wieder findet man auch im Programme Ordner nicht die richtigen Rechte vor, deshalb klappt es dann auch nicht.

 

4. Was ist ein .dmg file?

Ein .dmg ist ein Image / Volume für Apple Macintosh Betriebssysteme. Dieses wird meist mit dem Festplattendienstprogramm (siehe Punkt 11) „ge-mountet“ (aktiviert). Man kann aber auch andere Software zum aktivieren verwenden. (z.B. Toast)
Ab Mac OSX gehen .dmg files mittels doppelklick zum aktivieren. Wenn dies nicht möglich ist, ist das .dmg entweder beschädigt, oder ihr habt keinen Mac! Übrigens, die „Überprüfung“ der .dmg kann getrost „übersprungen“ werden. Kostet nur unnötig Zeit! Erscheint mal das Image nicht auf dem Desktop, wie es sollte, dann bei Punkt 11 weiterlesen!

5. Was ist ein .dlc file?

Ein .dlc ist ein sogenannter JDownloader Container. Dieses file enthält Informationen zum Serverseitigen entschlüsseln von Downloadlinks. Ihr benötigt dazu den JDownloader, ein JAVA basiertes Programm. Die Links sind also nicht in diesem .dlc file gespeichert.

6. Was ist ein .zip.001?

Ein ganz spezielles Split Archiv. Dieses benötigt auch spezielle Entpackprogramme.

7. Was ist eine .sfv Datei?

Mit der .sfv checkt ihr, ob alle Teile eines Split Archivs auch genau so sind, wie sie beim uploader vor dem upload waren. Es kann ja immer was schiefgehen – beim upload, auf dem Server, wo die Dateien gehostet werden, oder auch beim download. Insofern, ist es sehr praktisch, wenn man so eine .sfv zur Verfügung hat, um die checksummen zu vergleichen, und eventuell kaputte parts heraus zu filtern, und diese dann neu zu laden. Die Programme für .sfv sind meist Freeware, wie zum Beispiel iSFV oder CheckSum+.
Zu beachten ist, dass diese .sfv Datei normalerweise immer im selben Pfad, wie die einzelnen Dateien sein muss. Dies sollte auch von demjenigen beachtet werden, der die .sfv erstellt!

8. Was ist das Disc Utility oder das Festplattendienstprogramm?

Disc Utility ist das englische Wort für Festplatten-Dienstprogramm.
Ihr findet dieses praktische Programm in: Macintosh HD/Programme/Dienstprogramme/Festplatten-Dienstprogramm
Ich finde, dieses Programm gehört ebenfalls fix in das Doc von OSX. Praktisch, zum erstellen eines .dmg Images ist es, einfach einen Ordner mit Inhalt auf dieses Programm Icon ziehen. Enter drücken, und es wird dann gleich ein komprimiertes .dmg Image erstellt, welches auf jedem Mac aktiviert werden kann.

Sehr nützlich ist dieses Programm auch, wenn mal ein aktiviertes Image nicht auf dem Desktop erscheint. – Das ist wohl schon lange ein bug im System und passiert leider immer wieder. Festplatten-Dienstprogramm öffnen, und im linken Fenster sieht man, ob’s in Wirklichkeit da ist, oder nicht. Dort kann man es auch „Auswerfen“ oder neu „Aktivieren“.

Ein weiteres, sehr Wichtiges Feature von diesem Festplatten-Dienstprogramm ist, dass System DVDs immer mit diesem Programm auf einem Mac gebrannt werden müssen, da sie ansonsten mit großer Wahrscheinlichkeit nicht bootfähig sind! Roxio Toast Titanium wäre noch eine brauchbare Alternative zum brennen von Mac OSX System DVDs. Aber dieses Programm ist die Wahl Nr. 1. Mit anderer Software verbrennt ihr nur teure DL Rohlinge, und funktionieren tut’s meistens nicht.

9. Wo ist die hosts Datei, und was macht die?

Die hosts Datei ist ein einem Verzeichnis, wo ihr als Administrator beim Mac normalerweise keine Rechte habt, nur das System (root).
Ihr gelangt in den Pfad, indem ihr im Finder folgende Tastenkombination drückt: „Shift – cmd – G“ (Shift – Apfel – G), und in das Feld gebt ihr das ein: private/etc/ (und Enter drücken). Dann kopiert ihr das hosts file am besten auf den Desktop raus, damit ihr es „bearbeiten“ könnt. Das Originale würde ich einfach in „hosts original“ umbenennen, damit es später mit dem modifizierten keinen Konflikt gibt. Mit einem Texteditor kann man nun dieses file bearbeiten. (TextEdit, BBEdit, TextWrangler, etc…) Speichern und zurück an den Platz.

Was für einen Sinn hat das Ganze?
Somit kann man eine Anfrage, die an eine Gewisse Domain oder IP geht, umleiten zu einer anderen, oder gar zum local host, also auf den eigenen Rechner. Somit gelangen Anfragen an die jeweilige Adressen nicht an den Punkt, wohin sie ursprünglich gedacht wären. Dies wird zum Beispiel für die Adobe Sachen benötigt. (Da wird alles auf 127.0.0.1 den local host geleitet) Oder auch um zum Beispiel mit dem iPhone / iPod eine alte Firmware zu restoren, sofern man ein SHSH blop auf Saurik’s Server liegen hat. Hier wird die Anfrage anstatt zu Apple auf Cydia geleitet. (Um ein weiteres Beispiel zu nennen).

Es gibt auch Programme, die das editieren des hosts file erleichtern. GASMASK zum Beispiel. Aber Achtung: Gasmask verschiebt die Original hosts Datei in einen Unterordner, der gasmask heißt, und legt anstelle des Originals nur ein Alias („Verknüpfung“), welches auf das eigentliche (in Gasmask eingestellte) file zeigt!

Dritte Möglichkeit, das hosts file zu finden: Macht alle Dateien sichtbar, und geht in den Pfad: Macintosh HD/private/etc und schaut nach einem file namens: hosts. Um Dateien sichtbar und Unsichtbar zu machen, gibt es Apps, Scripte, Termial Commands. Ein App liegt im LittleSnitch 2.2.3 Upload bei.

10. Was Unterscheidet ein Mac OSX Betriebssystem von einem Windows System?

Ein wesentlicher Unterschied ist die Bedienfreundlichkeit (sehr einfach und intuitiv), die stabilität
und immer noch der größte Vorteil ist wohl der Sicherheitsaspekt. (So gut wie keine Viren)
Dazu hier ein sehr interessanter Artikel, den ihr mal lesen solltet:
http://osx.realmacmark.de/osx_s…curity.php

Übrigens, OSX Betriebssysteme sind nicht mit einem Key gesichert, im Gegensatz zu Windows. Die Server Betriebssysteme von Mac hingegen schon. Also die „normalen“ OSX können allesamt ganz normal über „Software aktualisieren“ aktualisiert werden. Es gibt keine Unterschiede zur Original DVD. Und es ist auch nicht feststellbar, wie ihr euer OSX installiert habt!